Upledger Cranio-Sacral-Therapie
Das Cranio-Sacral-Konzept nach Dr. John E. Upledger basiert auf der Grundlage, den Menschen als integriertes Ganzes zu verstehen. Der Therapeut begleitet im achtsamen Körper- und Wahrnehmungskontakt den Therapieprozess seines Patienten. Natürliche Heilungsmechanismen des Körpers werden dabei stimuliert, um das funktionelle Vermögen des zentralen Nervensystems zu steigern. Die negativen Auswirkungen von Stress werden abgebaut, der Widerstand gegen Krankheiten wird gestärkt, um so die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen zu unterstützen.
Diese Therapieform eignet sich für jedes Alter vom Säugling bis zum Greis.
Psychoaktive Massagen
Ein Therapiekonzept entwickelt von Bruno Blum zur Behandlung von Depressionen, Angst, Stress und Burnout.
„Fühlen ist ein direkter Weg zu unseren Gefühlen“
Über das Sinnesorgan Haut fühlt der Mensch und steht somit in direkter Wechselwirkung zu seinen Gefühlen. Emotionsstaus im Unbewussten treten häufig als Unruhe in das Bewusstsein und werden dann als Angst und Angespanntheit wahrgenommen.
Während der Behandlung begleiten die Hände des Therapeuten den Patienten kontinuierlich und verlieren niemals den Kontakt. Durch die streichenden, rhythmischen Berührungsreize kommt es zur Ausschüttung des Antistresshormons Oxytocin.
Die angestrebten Wirkungen der Behandlung sind:
Verminderung von Muskeltonus und Schmerzwahrnehmung
Blutdrucksenkung
Stabilisierung des Immunsystems
Psychische Entspannung
Allgemeine Vitalisierung
Stimmungsaufhellung
Depressionshemmung
Reduzierung von Angstgefühlen
Stärkung des Selbstvertrauens
Gewinn von Ruhe und Gelassenheit
Osteopathische Techniken
Gesundheit bedeutet aus osteopathischer Sicht, dass der Körper auf allen Ebenen harmonisch zusammenspielt und sich alle Körperstrukturen in einem optimalen Zusammenhang befinden (Homöostase).
Durch die Suche nach den ursächlichen Zusammenhängen, den sogenannten Ursache-Folge-Ketten, ergeben sich individuelle Behandlungskonzepte. Diese helfen, zu einer aktiven Regulierung und Korrektur von akuten und chronischen Beschwerdebildern beizutragen.
Unser Organismus ist sehr anpassungsfähig und kann verschiedenste Störungen oft über lange Zeit ausgleichen. Dabei wird die eingeschränkte Funktion von anderen Körperstrukturen übernommen. So können sich Funktionsstörungen verlagern und sich auf andere Körperregionen auswirken. Symptome und deren Ursachen liegen daher oft weit voneinander entfernt.
Kinesiologisches Taping
Die Anlagetechniken des Kinesio-Tapings wurden Anfang der 70er Jahre von dem japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase und Nitto Denko nach kinesiologischen Testungen entwickelt. Ziel der Therapie ist es, die körpereigenen Heilungskräfte zu aktivieren und zu unterstützen, um dadurch die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur zu ermöglichen.
Das Tape bietet Elastizitätseigenschaften, die ähnlich der Haut sind. Es übermittelt „positive“ sensorische Informationen an unseren Körper und wirkt dadurch über die Haut auf Muskulatur, neuronale und energetische Systeme. Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers, sowie ein eingehender Sicht- und Funktionsbefund bilden die therapeutischen Grundlagen des kinesiologischen Tapings.
Wirkungen der Therapie:
Einfluss auf die Muskelfunktion (Normotonisierung der Muskulatur)
Verbesserung der Mikrozirkulation
Aktivierung des lymphatischen Systems
Aktivierung des endogenen, analgetischen Systems
Unterstützung der Gelenkfunktionen / propriozeptive Stimulierung
Einfluss auf innere Organe (cuti-viscerale Reflexe)
Anwendungsbereiche (Beispiele):
Schmerz, Bewegungseinschränkungen, funktionelle Problematiken, Sportverletzungen, Arthrose, Wirbelsäulen-/Bandscheibenprobleme, Muskelverspannungen, Ischialgien, ISG-Probleme, Kopfschmerzen, Migräne, Epicondylitis, Lymphödeme, Menstruationsbeschwerden, u.v.m.
In der Physiotherapie kommt Kinesio-Taping sowie auch das klassische Taping selten isoliert zum Einsatz, sondern ist Teil eines Therapiekonzepts. Mit gezielter Krankengymnastik kombiniert kann Taping den Therapieerfolg optimieren.